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Die Sopranistin Eva Kirchner wurde in Münster
geboren und wuchs in Kassel auf.
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Bevor sie 1992 an die Sächsische Staatsoper
engagiert wurde, schloss sie Ihr Studium an der Kölner Musikhochschule
mit Auszeichnung ab. |
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Unter Dirigenten wie Sir Colin Davis, Semyon
Bychkov, Giuseppe Sinopoli u.v.a., erarbeitete sie sich ein großes Opernrepertoire,
das u.a. Partien von Glucks Euridice, Beethovens Marzelline, Mozarts Pamina,
Susanna, Zerlina und Servilia, Webers Ännchen, Verdis Nanetta, Puccinis
Musetta und Mimi, sowie die Ghita in Zemlinskys "Zwerg" und die Hilde in Peter
Ruzickas Uraufführung "Celan" umfasst. |
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1995 wurde Eva Kirchner mit dem "Christel
Goltz Preis" der Semperoper Dresden ausgezeichnet. |
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Operngastspiele und ein breites Spektrum
als Konzert- und Liedsängerin führten Eva Kirchner zu zahlreichen Auftritten
in ganz Europa, u.a. mit Hellmuth Rilling, Philippe Herreweghe, Michel
Plasson und Ludwig Güttler. |
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Im WDR wurden verschiedene Liederabende Eva
Kirchners live gesendet und u.a. selten dargebotene Stücke wie die "Japanischen
Lieder" von Grete von Zieritz aufgenommen. |
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Das Montpellier-Festival de la Radio France
übertrug u.a. Mozarts "Lucio Silla" und "Das Buch mit den 7 Siegeln" von
Franz Schmidt. |
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Auf CD erschienen Mozarts "Bastien und Bastienne",
Rousseaus "Le Devin du Village" unter René Clemencic, Loewes "Auferweckung
des Lazarus" mit dem Kölner Rundfunkchor und -orchester sowie Bachs "Jagdkantate"
unter Hellmuth Rilling. |
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Eva Kirchner wirkte als Echo in Strauß' "Ariadne
auf Naxos" an der letzten Opernaufnahme Giuseppe Sinopolis mit. |
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Seit 2006 ist Eva Kirchner freiberuflich als Sängerin
tätig. |
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